Geschichte

Firmengebäude 1909 1909 Firmengründer und Brauereisohn Franz David Silvester Leibenger investierte seinen Erbteil sofort nach bestandener Bäckermeisterprüfung in den Kauf eines alteingesessenen Bäckereianwesens am Marktplatz in Reisbach. Während beider Weltkriege erhielt er den wichtigen Auftrag, die Versorgung der örtlichen Bevölkerung sicher zu stellen. Diese „Mission“ sollte fortan die Geschichte des Familienbetriebes prägen. Um ihr gerecht zu werden entschied sich Franz Leibenger 1940 für die Anschaffung eines modernen Dampfbackofens. Durch die neue Technik war es möglich, Backwaren kontinuierlich bei gleichbleibender Temperatur zu backen, wodurch die Bäckerei sowohl ihre Produktqualität als auch ihre Kapazität steigern konnte. Deshalb stand der Zusatz „Dampfbäckerei“ in dieser Zeit für hohe Qualität dank modernster Produktionstechnik.


 1972/73 Die Bäckerei Zoschke wandelte sich immer mehr zum regionalen Großproduzenten von Backwaren. Durch die hohe Produktqualität und Liefertreue des Familienbetriebes gelang es immer mehr städtische Großkunden, wie z.B. das Isarcenter Dingolfing, zu gewinnen. Sohn Franz-Josef, der bereits 1973 die Meisterprüfung bestand, trat nach seiner Heirat mit Herlinde Erhardsberger, 1980 in die Fußstapfen seines Vaters Josef. Er trieb den Expansionskurs durch Übernahme einer weiteren örtlichen Bäckerei und dem Ausbau des Bäckereianwesens weiter voran.


 

Snacks und Salate 1998 Immer auf dem neuesten Stand sein. Dies war schon immer der Leitspruch der Bäckerei Zoschke. Der Außer-Haus-Konsum nahm zu. Angesichts der Frischekompetenz des Reisbacher Unternehmens war die Erweiterung des Sortiments auf Snacks und Salate naheliegend und trotzdem wieder innovativ zugleich. Außerdem konnte das rührige Bäckerehepaar das Vertriebsgebiet für SB-Backwaren bis in den Großraum München vergrößern.

Bäckerei Zoschke 194 1947 Tochter Franziska übernahm kurz nach ihrer Heirat mit dem Bautzener Bäcker Josef Zoschke den väterlichen Betrieb. Trotz der Notstände in den Nachkriegsjahren konnte der Familienbetrieb immer genügend Brot für Reisbach produzieren. Der Betrieb wurde sogar um ein Stockwerk vergrößert. Ab 1949 nahm die Bäckerei Zoschke die Nudelfabrikation auf und belieferte die umliegenden Lebensmittelgeschäfte. Der Markenname „Weizenkrone“ entstand. In den kommenden Jahren kamen Fertigprodukte wie Eiernockerlgries-Suppenpäckchen und küchenfertige Semmelbrösel hinzu. Produkte, die dem neuen Zeitgeist entsprachen. Die Bäckerei Zoschke belieferte damals auch schon andere Dorfbäckereien und Kramereien. Mit der Eröffnung eines Edeka-SB-Lebensmittelladens im Jahre 1960 in Reisbach gehörte der Familienbetrieb wieder zu den Vorreitern seiner Zeit.


Firmengebäude Bäckerei Zoschke1984/85 Aufgrund der weiteren Gewinnung von Großkunden, wie z.B. dem Automobilhersteller BMW, investierte die Familie Zoschke in den Bau einer modernen Produktionsstätte im neuen Reisbacher Gewerbegebiet.

Mit der Neugestaltung des Reisbacher Bäckerladens am Marktplatz im Jahre 1990 fiel der Startschuss für den Aufbau eines eigenen Filialnetzes. In dieser Zeit entstanden in den umliegenden Gemeinden immer mehr Lebensmittelsupermärkte. Alles in einem Geschäft erhalten, bequem und einfach für den Kunden. Diesen Trend erkannte Franz-Josef und ging mit verschiedenen Diskountketten eine Partnerschaft ein. So entstanden die ersten Zoschke-Backshops und die SB-Regale wurde mit Backwaren der Reisbacher Traditionsmarke „Weizenkrone“ befüllt.


Franz-Josef ZoschkeHeute Mit derzeit 9 Filialen in Nieder- und Oberbayern, der Belieferung von ca. 100 SB-Regalen, einem eigenen Fuhrpark, rund 125 Mitarbeitern und einem Produktionsbetrieb, der stets auf dem neuesten technischen Stand gehalten wird, ist die Bäckerei Zoschke für die Zukunft bestens gerüstet. Franz-Josef und Herlinde ziehen sich immer mehr aus dem Tagesgeschäft zurück, da Sohn Michael, ebenfalls Bäckermeister, und Tochter Eva, die Leitung der Großbäckerei fest im Griff haben.